Respekt und Anerkennung für sportliche Leistungen: Am 2. Oktober fand im
Pfäffiker Nova-Theater die erste Verleihung des Pfäffiker Sportpreises statt, bei
der lokale Sportgrössen, Funktionäre und Offizielle ausgezeichnet wurden. Die
Initiative wurde von der IG Sport Pfäffikon ins Leben gerufen.
Gut drei Dutzend Besucher nahmen am 2. Oktober an der historisch, ersten Verleihung
des Pfäffiker Sportpreises teil. Die IG Sport Pfäffikon sah somit eine Vision Realität
werden. Denn seit der Gründung der Interessensgemeinschaft Sport Pfäffikon – vor vier
Jahren – existierte die Idee eines Sportpreises. «Damit wollen wir nicht nur Sportlerinnen
und Sportler, sondern auch Trainer und Funktionäre ehren, die viele Stunden
ehrenamtlich für Training und Wettkämpfe aufbringen», erklärte der frühere IG Sport
Präsident und früherer ZO Pumas Sportchef Damen Giovanni Marti.
Als Preise wurden keine Pokale oder Medaillen vergeben, sondern Werke des Hittnauer
Künstlers Christophe Terraz, die den Löwen aus dem Pfäffiker Wappen zeigen
Die Hauptpreise gingen an den ehemaligen ZSC-Goalie Lukas Flüeler, der in Pfäffikon
aufgewachsen ist, sowie an Granit Lekaj, den Kapitän des FC Winterthur, der beim FC
Pfäffikon seine Fussballkarriere begann. Päde Gross, langjähriger Funktionär bei den
Zürich Oberland Pumas, wurde mit dem Pfäffiker Sportpreis ausgezeichnet, und zwar in
der Kategorie «Funktionäre». Flüeler, Lekaj und Gross nahmen ihre Preise persönlich
entgegen. Linus und Simon Hardegger, Handball-Schiedsrichter, konnten aufgrund ihres
Einsatzes an einem Spiel nicht anwesend sein. Die Hardegger-Brüder wurden ebenfalls
in der Kategorie «Funktionäre» ausgezeichnet.
Der frühere ZSC Lions-Goalie Lukas Flüeler erhielt den Sportlerpreis für seine
erfolgreiche Karriere: «Den Pfäffiker Sportpreis für meine Karriere zu bekommen, ist für
mich eine grosse Ehre. Pfäffikon ist meine Heimat und ich komme immer gerne hierher
zurück. Ich darf auf eine wunderbare Karriere mit erfolgreichen Jahren bei den ZSC Lions
zurückblicken. Hier in Pfäffikon für all das ausgezeichnet zu werden, bedeutet mir
wirklich sehr viel.»
Auch FC Winterthur-Captain Granit Lekaj zeigte sich berührt: «Ich habe mich sehr über
diese Auszeichnung gefreut. Der FC Pfäffikon war wichtig in meinem Werdegang als
Spieler. Hier hat alles begonnen und ich bin dem Verein sehr dankbar. Deshalb ist dieser
Preis sehr speziell für mich und meine Familie.»
Päde Gross von den ZO Pumas äusserte sich erfreut zu dieser Auszeichnung: «Ich bin
total überrascht worden von der Nominierung, und nun diesen Preis in den Händen zu
halten, ist wirklich eine grossartige Sache. Ich denke dabei aber nicht nur an mich. Ich
nehme diese Auszeichnung stellvertretend für alle Funktionäre entgegen, für den
unermüdlichen Einsatz, den alle meine Kolleginnen und Kollegen leisten. Ohne uns
würde vieles nicht funktionieren. Deshalb gehört dieser Preis allen Funktionären.»
Giovanni Marti, der durch den Abend führte, sagte rückblickend: «Die erste
Preisverleihung war ein voller Erfolg. Die Preisträger zeigten sich äusserst dankbar und
das Publikum war voll des Lobes für die Idee und Umsetzung dieser Preisverleihung. Es
ging uns nicht nur darum, jene zu ehren, die für den Pfäffiker Sport grosse Verdienste
geleistet haben, sondern auch alle, die es überhaupt möglich machen, dass Spiele und
Wettkämpfe stattfinden können. Speziell diesen fleissigen und treuen
Vereinsmitgliedern kann man nie genug Tribut zollen. Alle diese Preisträger sind mit
ihren Geschichten und Taten unsere Helden und Vorbilder.»
Wann der nächste Pfäffiker Sportpreis verliehen wird, ist gemäss IG Sport noch unklar.
Mit diesem ersten Event wurde aber hoffentlich eine lange und würdige Tradition
eingeläutet.





